Wir haben vom 24. 12. 2022 bis zum 27.1. 2023 wegen Winterpause geschlossen.

Frohe Weihnachten und alles Gute fürs neue Jahr!

ab 28. 1. 2023 wieder geöffnet:  donnerstags bis sonntags  11 - 17 Uhr


galerie packschuppen

 

Die im Jahr 2001 eröffnete Galerie Packschuppen veranstaltet jährlich vier Kunstausstellungen mit Malerei, Grafik, Bildhauerei, Objekt und Kunsthandwerk aus der Region Brandenburg, Berlin und mitunter auch darüber hinaus.

der kleine Laden Museumsdorf Glashuette

 

Zur Galerie gehört Der Kleine Laden in dem wir ihnen Holz- und Blechspielzeug, Murmeln, verschiedene Kleinspielwaren, Geschenke, Glasperlen, Unikatschmuck aus Glasperlen, Kunsthandwerk und Kunst von verschiedenen Künstlern anbieten.




KERAMIK TRIFFT MALEREI    Frauke & Jürgen Gerhard





16.10.2022 bis 23.12.2022

KERAMIK TRIFFT MALEREI

Frauke & Jürgen Gerhard

 

Die Galerie Packschuppen präsentiert ab 16. Oktober eine Ausstellung des in Oranienburg-Eden lebenden Künstlerpaares Frauke und Jürgen Gerhard.

Während Jürgen ein Maler, Grafiker und geübter Freiluft-Aquarellierer ist; stellt Frauke keramische Gefäße und Objekte in ihrer unverkennbaren Ausdrucksweise her.

Ein Zitat des englischen Landschaftmalers des 19. Jahrhunderts John Constable, der für den 1947 in Leipzig geborenen Maler ein Vorbild ist, vermitteln eine Eindruck von den Überzeugungen des Künstlers:  „Malen ist ein anderes Wort für Fühlen“  Nach dem Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig arbeitete er freiberuflich und viele Jahre auch als Dozent und Kursleiter für künstlerische Praxis.

Die 1941 in Oranienburg geborene Keramikerin Frauke Gerhard hat ihr Handwerk in der Töpferstadt Velten gelernt und war danach  Mitarbeiterin in den Hedwig Bollhagen Werkstätten für Keramik in Marwitz. Nach Gaststudien an der Kunsthochschule Weißensee und Burg Giebichenstein Halle sowie der Meisterprüfung eröffnete sie 1979 ihre eigene Töpferwerkstatt. In ihren Gefäßen und Objekten zeigt sich die Herkunft aus dem traditionellen Töpferhandwerk und die Nähe zur Bollhagen. Auf dieser Grundlage hat sie jedoch eine ganz eigenen Formensprache entwickelt.

.

 


Schriftreise der Papierflüsterer – ein Mail-Art-Projekt

 

Über die Liebe zu Papier und Schrift ist in Dresden vor vielen Jahren um die Kalligrafin Marí Emily Bohley eine Gruppe entstanden, die sich regelmäßig mit ihr zum Austausch trifft. Bei nationalen und internationalen Kalligrafen werden Kurse belegt und seit 2007 entsteht jährlich ein eigener Kalender.  Auf der Webseite   www.maribohley.de  ist es unter der Rubrik Atelier/Papiergeflüster möglich, die Kalenderblätter zu sehen.

Mail-Art entstand in den 1970ern, vorrangig um politische Botschaften und Statements international zu verbreiten. Da seit einiger Zeit Informationen und Meinungen meist über digitale Wege übermittelt und geteilt werden, hat sich der Schwerpunkt dieser Ausdrucksform  in Richtung Kunst verlagert. Ab 2018 haben die Dresdener Papierflüsterinnen eine jährliche Mail-Art-Aktion gestartet, um die Lust und Freude an dem wichtigen Kulturgut: Schreiben mit der Hand zu erhalten und wieder zu beleben. So hoffen sie der am Boden liegenden Schreibkultur neue Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Das Hauptaugenmerk liegt dabei beim Schreiben, aber alle gestalterischen Möglichkeiten auf und mit Papier sind möglich und erwünscht. In Gruppen von je 4-6 Teilnehmern wird zusammengearbeitet. Ein Gruppenmitglied macht den Anfang und schickt einen Brief los. Nacheinander gibt jeder Teilnehmer eine kreativ-kalligrafische Ergänzung dazu; immer zu dem Thema, das der Startbrief vorgibt. Nach vielen Wochen kehrt ein vorher fast leeres Blatt Papier gefüllt wieder an seinen Ursprung zurück. Spuren des Postweges und des wiederholten Öffnens und Schließens sind willkommene Reisespuren, die zum Konzept gehören und eine ganz eigene Ästhetik entstehen lassen.

Die Galerie Packschuppen präsentiert eine Auswahl der Ergebnisse dieser außergewöhnlichen  Zusammenarbeit der kalligrafisch interessierten Künstlerinnen.

Am Sonntag, dem 15. Mai, um 15.00 Uhr findet die Eröffnung statt.

 

Teilnehmerinnen der Mail-Art-Aktion: Gudrun Dronia (Dresden); Jeannette Eckel (Radebeul); Ina Gleinig (Dresden); Iris Herzog (Dresden); Sabine Hänisch (Moritzburg); Birgit Hoffmannn (Dresden); Marion Knetsch (Dresden); Hannelore Körner (Königshain); Kerstin Mühl (Spreewaldheide); Jutta Neukirchner-Nowak (Dresden); Astrid Nitzsche (Dresden); Ursula Schlesing  (Kreischa);  Susanne Schottmann (Dresden); Anja Sickert (Lauchhammer); Regina Schroda (Dresden); Birgit Weißgerber (Lohmen); Karen Zerna (Dresden)  Gäste: Nadine Wehrli (Weimar); Helena Kreismann (Wien); Anja Schackenberg (Chemnitz)

Dauer der Ausstellung: 15.5. bis 20.7. 2022

 

 

Bernhard Gowinkowski  AUF SUCHE

 

20.03.2022 bis 11.05.2022

 

Der 1952 in Löbau geborene Künstler Bernhard Gowinkowski nahm nach seiner Lehre als Maler und Schriftenmaler im Jahr 1971 Privatunterricht bei Professorin Lea Grundig und absolvierte danach ein Abendstudium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden.

 

Lange Jahre arbeitete er an verschiedenen Häusern der Unterhaltungskunst. Nach Stationen  in Cottbus und Hoyerswerda war er zuletzt von 1986 bis 2009 als Bühnenbildner und künstlerischer Koordinator am Friedrichstadtpalast in Berlin engagiert. Seit 2009 ist er im Ruhestand und kann sich voll und ganz der Malerei widmen. 2016 wurde er Mitglied des Brandenburgischen Verbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler.

 

Mit seinen Bildern entführt er den Betrachter in eine Welt kraftvoller Farben mit denen er die Wirklichkeit auf ganz eigene Weise widerspiegelt. Mit großer Empfindsamkeit verarbeitet er Beobachtungen in der Natur aber auch Fragen des gegenwärtigen Zusammenlebens der Menschen. Ein wichtiger Aspekt ist für ihn die künstlerische Umsetzung des Lichtes. Er sagt: „Ich bin fasziniert vom Licht, es war und ist immer da und wird es in der Zukunft sein – Ohne Licht gibt es kein Leben.“

 

Die Galerie Packschuppen präsentiert im 70. Lebensjahr des Künstlers eine breite Auswahl seines aktuellen Schaffens.